Warum Finanzdienstleister ihre Markenführung neu aufstellen müssen

Finanzdienstleister müssen ihre Markenführung neu aufstellen, um im disruptiven Umfeld neben Fintechs und Neofins zu bestehen. Angriff ist die beste Verteidigung. Wichtig sind Kundennähe, Mut zur Selbstkritik, Kooperation und Innovation.

 

Erste Insights zu den Herausforderungen der Markenführung für etablierte Banken im disruptiven Umfeld zwischen Fintechs und Neofins finden Sie online hier.

 

Tiefergehende Einblicke und Lösungsansätze für die Herausforderungen der Banken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken lesen Sie im vollständigen Gastbeitrag im markenartikel 8/2019.


Erleben Kundin und Kunde bei Banken eine Renaissance?

Ihre ganze Aufmerksamkeit richteten die Banken und Sparkassen zuletzt gebannt auf die neuen Wettbewerber. Dies zeigt die Vielzahl an Namen für diese Angreifer: Fintech, Bigtech, Digitalbank, Onlinebank, Smartphone-Bank, Neobank oder Neofin. Themen wie Negativzinsen, Selbstregulierung im Hypothekargeschäft oder vor allem auch die Digitalisierung benötigten die restliche Aufmerksamkeit der Banken und Sparkassen.

 

Zwei Banken lassen jedoch hoffen, dass endlich wieder die Kundin und der Kunde jene Aufmerksamkeit bekommen, die sie und er brauchen, damit Banken und Sparkassen das eigene Geschäftsmodell erfolgreich zum Markt tragen und durchsetzen können. Der Blick richtet sich endlich wieder nach aussen.

 

Credit Suisse: Nach dem Corporate Design Relaunch 2018 und der kommunikativen Ansprache einer jungen Zielgruppe mit «Zieh’s durch» in diesem Frühjahr verkündete die Credit Suisse jüngst, dass sie bis Ende 2021 einen hohen dreistelligen Millionenbetrag in die Marktbearbeitung investieren wird, um neue Kunden zu gewinnen.

 

Deutsche Bank: Gerade wurde die Position «Leiter Kundenmanagement» geschaffen, die direkt an den Leiter des Privatkundengeschäfts rapportiert. Diese Stelle wird besetzt mit dem ehemaligen CMO, Tim Alexander, der früher auch für die Swisscom tätig war. Alexander hatte noch in alter Rolle im August in Zürich im Rahmen der «D:Pulse» seine Gedanken zur vollkommenen Kundenzentrierung präsentiert.

 

Etablierte Finanzmarken müssen wieder lernen zuzuhören. Neu- und wissbegierig aktuelle Kundenbedürfnisse ergründen und diese verstehen, inklusive der Pains und Gains entlang der Customer Journey. Zwar gilt es auch Wettbewerber und deren Angebot zu durchleuchten; gesellschaftliche Trends zu analysieren und zu bewerten. Aber vor allem müssen die Markenverantwortlichen sich mit der veränderten Bedürfnissituation auf Kundenseite auseinandersetzen, sie verstehen und antizipieren. Mit den richtigen Fragen und Methoden erhält die Marke der Bank oder Sparkasse wieder mehr Marktrelevanz. Langfristig sogar Vertrauen. Hierzu muss sie jedoch aus dem Geldtempel treten und zum Kundenversteher werden. So wird die Adressierung von Bedürfnissen möglich, noch bevor diese entstehen. Auch die Hoheit über relevante Touchpoints kann zurückgewonnen werden.

 

Zwar gehen die Schweizer Banken derzeit gemäss einer jüngst veröffentlichen repräsentativen Befragung der Schweizerischen Nationalbank davon aus, dass sie längerfristig in der Finanzintermediation eine zentrale Rolle spielen werden. Entscheiden werden dies jedoch am Ende die Kundinnen und Kunden.

 

Den Artikel auf persoenlich.com finden Sie hier.


Bundespräsident a. D. Wulff überreicht Auszeichnung TOP Consultant

Wir wurden als TOP Consultant ausgezeichnet. 

 

Damit zählt Blackeight zu den besten Beratern für den Mittelstand. Blackeight-Geschäftsführer Dr. Matthias Hüsgen nahm die Auszeichnung von Bundespräsident a. D. Christian Wulff entgegen, dem Mentor von TOP Consultant.

 

„Wir freuen uns über die Rückmeldung unserer Kunden, durch deren Urteil wir als Top-Consultant qualifiziert wurden, basierend auf der unabhängigen Kundenbefragung durch Professor Dietmar Fink und Bianka Knoblach.“, kommentiert Dr. Matthias Hüsgen, Managing Partner Blackeight.

 

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Alumnae Lisa Wagner und Marie Buschhorn zu Besuch an der FHWS Würzburg

Blackeight zu Besuch an der FHWS Würzburg (M3ve)

»Die Markenstrategie als zentrales Steuerungsinstrument der Unternehmensführung« – Blackeight bei der FHWS Würzburg

 

Die ehemaligen FHWS Studentinnen Lisa Wagner und Marie Buschhorn statteten im Rahmen eines Gastvortrages dem Masterstudiengang M3ve und Prof. Dr. Karsten Kilian (Initiator von Markenlexikon.com) einen Besuch in Würzburg ab. Die beiden Markenexpertinnen gaben einen Einblick in die Entwicklung und Implementierung von Markenstrategien und diskutierten anschließend gemeinsam mit den Studierenden über Markenarbeit in der Praxis und dem abwechslungsreichen Arbeitsalltag bei Blackeight. 

 

Vielen Dank an Prof. Dr. Kilian und den 30 Studierenden des Jahrgangs 5 für die Einladung und den spannenden Austausch!


Blackeight als Top-Mittelstandsberater ausgezeichnet

München, 1. Juli 2019. Die Münchner Markenberatung Blackeight wurde vergangenen Freitag am 28. Juni 2019 auf dem 6. Deutschen Mittelstands-Summit in Frankfurt am Main als Top-Consultant ausgezeichnet. Damit zählt Blackeight zu den besten Beratern für den Mittelstand. Blackeight-Geschäftsführer Dr. Matthias Hüsgen nahm die Auszeichnung vor 1.200 Gästen von Bundespräsident a. D. Christian Wulff entgegen, dem Mentor von Top-Consultant.

 

„Wir freuen uns über die Rückmeldung unserer Kunden, durch deren Urteil wir als Top-Consultant qualifiziert wurden, basierend auf der unabhängigen Kundenbefragung durch Professor Dietmar Fink und sein Team. Als Brand Sparring Partner helfen wir Unternehmen wegweisende und wettbewerbsfähige Marken aufzubauen und unterstützen sie tatkräftig bei der strategischen und operativen Markenführung. So verhelfen wir unseren Mittelstandskunden zum Erfolg”, kommentiert Dr. Matthias Hüsgen, Managing Partner Blackeight.

 

Seit seiner Gründung im Jahr 2012 hat Blackeight mehr als 40 Kunden beraten und 350 Projekte erfolgreich abgeschlossen. Zu den Kunden zählen neben Vodafone, Audi oder Osram insbesondere auch viele Mittelständler, wie beispielsweise Rational Deutschland, Truma und Börlind. Zahlreiche Arbeiten von Blackeight wurden prämiert. So erhielt erst kürzlich MAN für den von Blackeight betreuten Markenrelaunch den Marken Award 2019. Auch als Arbeitgeber wurde Blackeight bereits mehrfach ausgezeichnet.

 

Die Auszeichnung Top-Consultant wird jedes Jahr an die besten Berater für den Mittelstand verliehen. Wer es in die Riege der Top-Consultant schafft entscheidet der Mittelstand selbst: Die Auszeichnung wird auf Basis von Kundenbeurteilungen verliehen. Die wissenschaftliche Auswertung erfolgt von Prof. Dr. Dietmar Fink, Professor für Unternehmensberatung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, und Bianka Knoblach, Geschäftsführende Direktorin der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung sowie Leiterin des Deutschen Instituts für Beratungswissenschaften. An der diesjährigen Ausschreibung nahmen 137 Beratungsunternehmen teil. Die Top Consultant Auszeichnung versteht sich als Orientierungshilfe für den Mittelstand und strebt mehr Transparenz auf dem Beratermarkt an; sie feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum.

 

Über Blackeight

Blackeight ist Counterpart für strategische und operative Markenführung und bringt die Markt- und Kundenperspektive ins Unternehmen. Durch die Kombination aus strategischem Denken und operativem Handeln macht Blackeight die Markenführung effizienter und effektiver. Langjährig erfahrene Brand Consultants mit vielfältigem Unternehmens-, Agentur- und Consulting-Background begleiten nationale und internationale Unternehmen. Blackeight bietet Leistungen wie Markenentwicklung, Optimierung von Markenarchitekturen, Kommunikationssteuerung und verantwortet die Schaffung von Markenerlebnissen. www.blackeight.com

 

 

 


Blackeight zum dritten Mal zu Gast an der HS Pforzheim

Blackeight zu Besuch an der HS Pforzheim (MCM)

»Konsequente Markenführung wird nach außen und innen sichtbar« – Blackeight an der HS Pforzheim

 

Peter Schubach und Marie Buschhorn besuchten den Masterstudiengang Creative Communication & Brand Management (MCM) sowie Prof. Dr. Brigitte Gaiser und berichteten über spannende Projekte aus dem B2B und B2C Bereich. Die Vorlesung wird nicht nur von MCM’ler*innen besucht, sondern auch von Studierenden aus dem Master Corporate Communication Management und dem Master Creative Direction. Neben einen Einblick in die Grundlagen der Markenführung und Insights aus der Markenpraxis stellten die beiden Markenexperten Blackeight als Arbeitgeber vor – anschließend wurde gemeinsam diskutiert.

 

Vielen Dank an Prof. Dr. Gaiser und den Studierenden im Rahmen der MCM Vorlesung für die Einladung und den spannenden Austausch!


„Simplifying Business“ – der erfolgreiche Marken-Relaunch von MAN

Vom Nutzfahrzeughersteller zum Anbieter intelligenter Transportlösungen – das war das Ziel des Marken-Relaunches von MAN Truck & Bus. Das Besondere daran? Der Relaunch wurde erst intern verankert bevor er nach außen transportiert wurde. Dem Fachportal marconomy haben MAN und Blackeight die Herausforderungen sowie die Strategie des Relaunches verraten.

 

Den gesamten Artikel finden Sie hier.


Blackeight zu Besuch an der OTH Regensburg

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»Ein starke Marke ist mehr als ein attraktives Logo!« – Blackeight an der OTH Regensburg

 

»Was sind besondere Herausforderungen bei der Entwicklung und Implementierung einer Markenstrategie?« Diese Frage galt es im BWL Masterkurs Markenmanagement bei Prof. Dr. Alexander Urban zu beantworten. Nach einem Einblick in die Arbeit bei Blackeight diskutierten Tamara Ertl und Armin Schlamp mit dreißig Studentinnen und Studenten intensiv Fragen der Markenführung.

 

Danke an Prof. Dr. Alexander Urban für die Einladung und an alle Studierenden für die tolle Diskussion!


Große Veränderungen brauchen eine starke Marke

München, 22. April 2019. Bei der gestrigen Marken Award Verleihung in Düsseldorf wurde die Marke MAN von der hochkarätigen Jury in der Kategorie „Bester Marken Relaunch“ mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

 

In Zusammenarbeit mit der Münchner Markenberatung Blackeight erfolgte über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren eine strategische Neupositionierung der Traditionsmarke MAN. Diese wurde an dem zentralen Markt- und Kundenbedürfnis nach Komplexitätsreduktion ausgerichtet und konsequent von innen nach außen erlebbar gemacht.

 

Neues Markenleitbild – von der Produktmarke hin zur Kundenmarke

Das neue Markenleitbild mit dem Markenkern »Simplifiying Business« fokussiert sich konsequent und vollumfänglich auf den Kunden, d.h. dass bei MAN Truck & Bus SE Produkte und Services nicht mehr allein aus technologischen Möglichkeiten heraus entwickelt, sondern stets mit Blick auf die konkreten Bedürfnisse der Kunden entworfen werden. So entwickelte sich das Unternehmen seit dem Rollout des MAN Markenleitbilds im Jahr 2017 vom reinen Nutzfahrzeughersteller hin zum Anbieter intelligenter Transportlösungen zur Vereinfachung des Kundengeschäfts. „Mit dem neuen Markenleitbild haben wir unsere Identität als führender Nutzfahrzeughersteller unterstrichen. Zeitgleich begegnen wir den Herausforderungen der Branche und den Anforderungen unserer Kunden proaktiv und schaffen ganzheitliche und nachhaltige Transportlösungenfür morgen“, sagt Björn Loose, SVP Marketing & Brand, MAN Truck & Bus SE.

 

Umsetzung

Neben der Beratungs- und Konzeptionsleistung begleitet Blackeight bis heute die Implementierung des neuen Markenleitbilds. Strategisch erfolgte der Marken-Rollout zuerst intern: „Die aktive Auseinandersetzung der Mitarbeiter mit der neuen Marke garantiert, dass diese im Arbeitsalltag verinnerlicht und gelebt wird“, sagt Armin Schlamp, Managing Partner Blackeight.

 

Aus dieser internen Auseinandersetzung  entstanden zahlreiche Konzepte und Maßnahmen zur internen und externen Aktivierung des Markenversprechens »Simplifiying Business«. „Letztlich sind es die Mitarbeiter, die als Markenbotschafter jeden Tag aufs Neue das Markenversprechen gegenüber Kunden, Partnern und auch den eigenen Kollegen mit Leben füllen und damit die Veränderung immer weiter voran treiben“ ergänzt Dr. Stefan Zwerenz, VP Marketing & Brand Management, MAN Truck & Bus SE.

 

 

Über MAN Truck & Bus SE

MAN Truck & Bus SE mit Sitz in München ist das größte Unternehmen der TRATON GROUP und zählt zu den führenden Anbietern von Nutzfahrzeugen und Transportlösungen in Europa. Das Unternehmen verfügt über Produktionsstätten in drei europäischen Ländern sowie in Russland, Südafrika, Indien und der Türkei. Das Unternehmen ist Vollsortiment-Anbieter für Nutzfahrzeuge von 3 bis 250 t Zuggesamtgewicht. Die Produktpalette reicht von Transportern über Lkw und Omnibusse bis hin zu Diesel- und Gasmotoren für externe Kundenanwendungen. Passend dazu bietet MAN Truck & Bus SE den Kunden ein umfangreiches Dienstleistungsangebot aus einer Hand an.

 

Über Blackeight

Blackeight ist Counterpart für strategische und operative Markenführung und bringt die Markt- und Kundenperspektive ins Unternehmen. Durch die Kombination aus strategischem Denken und operativem Handeln macht Blackeight die Markenführung effizienter und effektiver. Langjährig erfahrene Brand Consultants mit vielfältigem Unternehmens-, Agentur- und Consulting-Background begleiten nationale und internationale Unternehmen. Blackeight bietet Leistungen wie Markenentwicklung, Optimierung von Markenarchitekturen, Kommunikationssteuerung und verantwortet die Schaffung von Markenerlebnissen. www.blackeight.com

 

 

 


Auto-Abo, Carsharing & Co.: Stirbt die Automarke auf dem Weg vom Produkt zum Service?

Auf dem Genfer Autosalon feierten Hersteller und Publikum die Automarke: Über 70 Marken gaben sich ein Stelldichein. Zu bestaunen waren unter anderem der VW T-Roc R mit 300 PS oder der Ferrari F8 Tributo mit 720 PS. Für Furore sorgen derzeit aber nicht nur neue Modelle, sondern auch Mobilitätskonzepte. Gerade erst kündigte Porsche an, seine Sportwagen seien jetzt auch im Abo erhältlich. Das heißt: Flexibler Wechsel auf ein anderes Modell oder eine andere Marke – je nach Wunsch oder Saison. Neue Mobilitätskonzepte sind flexibler, individueller und oft auch pragmatischer. Das Produkt Auto entwickelt sich zum Service. Welche Rolle spielt in diesem Kontext die Marke? Bleibt sie relevant oder zählt am Ende nur noch, dass man von A nach B kommt?

 

Neue Mobilitätskonzepte boomen. Mobilitätsdienstleistungen, wie Carsharing oder Auto-Abos, befinden sich an der Schwelle zur Massenmarktfähigkeit. Ihr Erfolg beruht dabei auf den sich wandelnden Ansprüchen der Kunden:

  • Multimodales Reisen
  • Hohe Flexibilität
  • Scheu vor langfristigen Investitionen
  • Individuelle Funktionalität, passend zur Lebenssituation
  • Hohe Erwartung an mobile Service-Erlebnisse

 

Neue Bedürfnisse erzeugen neue Angebote, wie beispielsweise Care by Volvo, Mercedes me Flexperience oder Moiavon VW, um nur einige zu nennen. Da längst nicht nur die Hersteller mitmischen, wird der Mobilitätsmarkt zunehmend unübersichtlich. In Deutschland agieren mittlerweile über 165 Carsharing-Anbieter. Ein ähnliches Bild beim Auto-Abo: Neben Start-ups wie Faaren oder Cluno sind auch Mietwagenanbieter (z.B. Sixt Flat) oder Softwarehersteller (z.B. fleetster, free to move) mit von der Partie. Das führt zu verschärftem Wettbewerb. Etablierte Player können nicht mehr uneingeschränkt auf existenter Markenstärke aufbauen. Sie müssen sich neu definieren und ein zeitgemäßes Markenerlebnis kreieren, das im Dschungel der unübersichtlichen Angebotsvielfalt Orientierung bietet.
 

Automarken unterliegen derzeit einer grundlegenden Veränderung: Sie lassen sich nicht mehr auf den reinen, eindimensionalen Produktbesitz begrenzen, sondern werden zum persönlichen und situationsbestimmten Mobilitätserlebnis mit allen Sinnen. Die Automarke der Zukunft definiert sich nicht allein über Produktdesign oder PS-Zahlen, sondern zunehmend über ihre Services. Also der Driving- und User Experience entlang einer langen Customer Journey: Angefangen von der Buchung über das Fahren bis hin zu Reifenwechsel und Wartung. Indem das Markenerlebnis vielschichtiger und umfassender wird, gewinnt die Automarke im Kontext neuer Mobilitätskonzepte somit an Bedeutung.
 

Nachfolgende 8 Thesen sollen Markenverantwortlichen Anhaltspunkte geben, um die Automarke erfolgreich durch den aktuellen Mobilitätswandel zu führen:
 

1. Die Automarke als Produkt-Service-Marke

Über den Erfolg einer Marke entscheiden Kunden, welche zunehmend gute Services und Zusatznutzen einfordern. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt die Taxi- und Carpool-App Dida. Sie matcht Fahrer und Mitfahrer anhand von Kriterien wie Job- oder Beziehungsstatus und verbindet damit Mobilität mit Karriere- und Beziehungschancen.
 

2. Mobilitätstypologien vs. Käufertypologien

Je nach Lebenssituationen legt ein und derselbe Mensch unterschiedliche Fokusse auf Funktionalität, Prestige und Spaß, weshalb Marken künftig Mobilitätgruppen anstatt Käufergruppen ansprechen müssen.
 

3. Anwenderbrille statt Entwicklerbrille

Customer-Mobility-Lifecycles werden komplexer, weshalb ganzheitliche Markenerlebnisse über unterschiedliche Nutzungsarten (Kauf, Miete, Leasing etc.) hinweg zu entwickeln sind.
 

4. Ubiquitous Open Door Window of Opportunity

Markenerlebnisse dürfen sich nicht allein auf den Moment des Kaufs fokussieren. Sie müssen überall und stets inspirierend erlebbar sein.
 

5. Markenpositionierung vs. Organisationsmodell

Durch Reintegration separater Organisationsformen, wie z.B. Drive, Moia oder Audi Business Innovation, werden etablierte Herstellermarken zu einer umfassenden, integrierten Mobilitätsmarke.
 

6. Themenübergreifende Erlebnissevereinzelter Touchpoints

Markenführung muss alle Kontaktpunkte in die Erlebnisgestaltung integrieren. Beispielsweise indem durch Kooperationen mit Servicepartnern Marken-Ökosysteme aufgebaut werden, wie beispielsweise durch die Kooperation von Porsche mit Cluno.
 

7. Agile Markenführung vs. Markendogma

Hochdynamische Märkte erfordern Agilität und damit die Freiheit, sich flexibel anpassen zu können.
 

8. Die Heritage der Produkt-Marke als Basis für die Produkt-Service-Marke

Im Brand-Driven Innovation Prozess wird die Produkt-Marke zur Basis der Markenweiterentwicklung hin zur Produkt-Service-Marke. Dabei sollte an allen Kontaktpunkten auf Band Fit geachtet werden.

 
Den Artikel in der Absatzwirtschaft finden Sie hier.